Installation

MuteCloud auf einem Linux- oder Windows-Server installieren und das erste Netzwerk mit dem Setup einrichten.

Eine Zeile

MuteCloud erscheint im Oktober 2026, der Installationsbefehl steht dann mit der Veröffentlichung hier. Bis dahin kannst du den Fortschritt auf Discord verfolgen.

Der Installer wählt die Programmdatei, die zur Plattform passt, prüft sie gegen die in install.env veröffentlichte Prüfsumme, legt sie unter ~/mutecloud ab und startet danach das Setup.

Außer einem Betriebssystem gibt es keine Voraussetzungen. Java, Serversoftware und das Entpackprogramm sind eingebaut. Für die Cloud selbst reichen zwei Kerne und ein Gigabyte RAM.

Gesteuert wird der Installer über Umgebungsvariablen: MUTECLOUD_DIR für das Verzeichnis, MUTECLOUD_CHANNEL für den Kanal und MUTECLOUD_START=0, um nur zu installieren, ohne zu starten.

Setup

mutecloud setup fragt nach Sprache, Name des Netzwerks, Speicherbudget und den ersten Gruppen und schreibt daraus die Konfiguration. mutecloud init liefert dasselbe Ergebnis ohne Dialog.

mutecloud              die Programmdatei
mutecloud.toml         Einstellungen dieser Node
groups/*.toml          eine Datei pro Gruppe
layers/<name>/         Vorlagen, übereinander geschichtet
runtimes/              heruntergeladene Java-Laufzeiten
cache/                 Serversoftware
run/                   Arbeitsverzeichnisse der kurzlebigen Server
static/                Arbeitsverzeichnisse der dauerhaften Server
logs/                  Logbücher
dumps/                 gespeicherte Abstürze

Starten

cd ~/mutecloud
./mutecloud run

Im Vordergrund gestartet, zeigt MuteCloud seine Konsole mit der Eingabeaufforderung mutecloud>. Läuft es im Hintergrund, verbindet ./mutecloud console dich mit derselben Eingabe, und einzelne Befehle lassen sich auch direkt absetzen, zum Beispiel ./mutecloud service.

Als systemd-Dienst:

[Unit]
Description=MuteCloud
After=network-online.target

[Service]
ExecStart=/opt/mutecloud/mutecloud run --root /opt/mutecloud
WorkingDirectory=/opt/mutecloud
Restart=on-failure
User=mutecloud
TimeoutStopSec=120
KillMode=mixed

[Install]
WantedBy=multi-user.target

Auf KillMode=mixed kommt es an. Ohne diese Zeile schickt systemd beim Stoppen das Signal an alle Server gleichzeitig. Die Server beenden sich dann an der Cloud vorbei, sie meldet Abstürze, und der Proxy verabschiedet die Spieler nicht mehr. Mit mixed fährt die Cloud ihre Server selbst herunter, einen nach dem anderen.

Aktualisieren

./mutecloud update            # nach einer neueren Version suchen
./mutecloud update --install  # sie installieren
./mutecloud update --rollback # zurück zur vorherigen

Jede Version ist signiert, und die Signatur wird geprüft, bevor auch nur eine Datei ersetzt wird. Der Verlauf der Installationen steht in update.log.

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